Hyperaktivität (ADS/ADHS)
Symptome, Ursachen, Definition von Hyperaktivität / ADHS
Doch der Philipp hörte nicht, was zu ihm der Vater spricht, er gaukelt und schaukelt, er trappelt und zappelt, auf dem Stuhle hin und her. „Philipp, das missfällt mir sehr!“ So treffend hat im Jahr 1844 der Dichter Heinrich Hoffmann den hyperaktiven Jungen Philipp beschrieben und aus diesem Grund wird die Hyperaktivität auch oftmals als Zappelphilipp-Syndrom bezeichnet.
Viele Eltern sehen sich heute in der Rolle der Eltern des Zappel-Philipp. Ihr Kind ist ständig unruhig und zappelig, außerdem hat es einen erhöhten Bewegungsdrang. Wie beim beschrieben Zappel-Philipp kann bei einer vorliegenden Hyperaktivität das Kind einfach nicht still sitzen, weder zu hause am Tisch, noch in der Schule auf dem Stuhl, außerdem sind die hyperaktiven Kinder meist recht laut und gehen mit ihrer ständigen Unruhe ihrer Umwelt auf die Nerven.
Hyperaktive Kinder haben oftmals eine deutliche seelische Unreife und Entwicklungsverzögerung, obwohl sie normalerweise ausreichend intelligent sind. Wenn sie schreiben, wird die Schrift immer unleserlicher, je länger der zu schreibende Text ist. Kinder, die an der Hyperaktivität leiden, ermüden rasch und können mit schnell wechselnden Situationen schlecht umgehen. Die Kinder sind meist hypersensibel und können sehr stark von anderen beeinflusst werden.
Die Hyperaktivität ist oftmals kombiniert mit einem Aufmerksamkeitsdefizit und wird dann als ADHS / ADS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) bezeichnet.
